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Siebenschläfer vertreiben – Dachboden artenschutzkonform sichern

Der Siebenschläfer (Glis glis) ist ein niedliches, aber problematisches Wildtier, wenn er sich auf dem Dachboden einnistet. Die nachtaktiven Bilche poltern, nagen an Kabeln und Isolierungen und hinterlassen Kot und Urin. Siebenschläfer sind streng geschützt – das Töten, Fangen oder erhebliche Stören ist verboten. Eine Vergrämung und das Verschließen der Zugänge (außerhalb der Aufzuchtzeit) sind jedoch erlaubt.

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🐿️

Steckbrief: Siebenschläfer

Glis glis

📏
Größe13–18 cm (ohne Schwanz)
⏱️
Lebensdauer5–9 Jahre
🔄
Vermehrung1 Wurf/Jahr mit 4–7 Jungen (Juli–August)
📅
SaisonAktiv Mai–Oktober, Winterschlaf November–April
GefahrenstufeMittel

📞Rückruf in 30 Minuten

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Siebenschläfer erkennen

Verwechslung mit anderen Tieren vermeiden:

  • Siebenschläfer (Glis glis): 13–18 cm + 11–15 cm Schwanz, graubraun, große schwarze Augen, buschiger Schwanz. Nachtaktiv, klettert ausgezeichnet.
  • Gartenschläfer (Eliomys quercinus): Kleiner, auffällige schwarze Augenmaske (wie Zorro). Seltener in Gebäuden.
  • Haselmaus (Muscardinus avellanarius): Nur 6–8 cm, goldbraun. Sehr selten, lebt in Hecken.
  • Unterschied zu Marder: Siebenschläfer sind deutlich kleiner und leichter (70–130 g vs. 1–2,5 kg beim Marder). Poltergeräusche sind leiser.

Siebenschläfer auf dem Dachboden

Typische Anzeichen:

🔊

Poltergeräusche nachts

Trippeln, Kratzen und Poltern ab der Dämmerung. Leiser als Marder, aber anhaltend.

⚠️

Nagespuren

An Kabeln, Holzbalken und Isolierungen – Brandgefahr bei angefressenen Elektrokabeln!

💩

Kot

Reiskorn-große, dunkle Kötel, ähnlich Mäusekot, aber etwas größer (8–10 mm).

🏠

Nistmaterial

Blätter, Moos und Gras als Nestmaterial auf dem Dachboden.

🔍

Zeitlicher Hinweis

Probleme treten typisch von Mai bis Oktober auf. Im Winter halten Siebenschläfer Winterschlaf (7 Monate!).

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Gefahren durch Siebenschläfer

Schäden durch Siebenschläfer:

Hohes Risiko

Nagschäden an Kabeln

Angefressene Elektrokabel sind eine ernsthafte Brandgefahr!

Mittleres Risiko

Isolierungsschäden

Siebenschläfer zerreißen Dachisolierung für Nestbau.

Mittleres Risiko

Kot und Urin

Verschmutzung des Dachbodens, unangenehmer Geruch.

Mittleres Risiko

Schlafstörungen

Nächtliches Poltern und Kratzen direkt über dem Schlafzimmer.

Geringes Risiko

Keine Krankheitsübertragung

Siebenschläfer übertragen normalerweise keine Krankheiten.

Siebenschläfer vertreiben – Was ist erlaubt?

Rechtslage und Möglichkeiten:

  • VERBOTEN: Fangen, töten, erheblich stören. Bußgeld bis 10.000 €. Lebendfallen nur mit behördlicher Ausnahmegenehmigung.
  • ERLAUBT: Vergrämung durch Lärm und Licht. Zugänge abdichten (NICHT während Aufzuchtzeit Juni–August).
  • Radio auf dem Dachboden: Dauergeräusch kann Siebenschläfer vertreiben – Wirkung aber nicht garantiert.
  • Licht: Dauerbeleuchtung des Dachbodens. Siebenschläfer meiden gut beleuchtete Räume.
  • WICHTIG: Zugänge erst verschließen, wenn sichergestellt ist, dass alle Tiere draußen sind. Eingesperrte Tiere nagen sich panisch durch Dachkonstruktionen.

Professionelle Siebenschläfer-Vergrämung

Unser artenschutzkonformes Vorgehen:

1

Bestandsaufnahme

Identifikation aller Einstiegspunkte, Nester und Schäden.

2

Zeitfenster

Vergrämung und Abdichtung NUR außerhalb der Aufzuchtzeit (September–Mai). Während der Jungenaufzucht (Juni–August) keine…

3

Vergrämung

Einsatz von Licht, Ultraschall-Vergrämern und Geruchsstoffen, um die Tiere zum Auszug zu bewegen.

4

Zugänge abdichten

Professionelles Verschließen aller Einstiegspunkte mit Edelstahlgittern und Blechen.

5

Kabelsicherung

Schutz freiliegender Kabel mit Wellrohr oder Kabelkanälen.

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Kosten der Siebenschläfer-Vergrämung

Kosten der Maßnahmen:

  • Beratung + Inspektion: 80–120 €.
  • Vergrämung + Zugänge abdichten: 150–300 €.
  • Umfangreiche Dachsicherung: 250–350 €.
  • *Festpreisgarantie nach Vor-Ort-Besichtigung.

Siebenschläfer fernhalten

Prävention:

24h Notdienst

Schädlingsbefall? Wir helfen sofort.

Rufen Sie uns an oder fordern Sie ein kostenloses Angebot an. Unsere Experten sind 24 Stunden am Tag für Sie da.

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Häufige Fragen zu Siebenschläfer

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Siebenschläferbekämpfung.

Sind Siebenschläfer geschützt?
Ja, der Siebenschläfer ist nach §44 BNatSchG streng geschützt. Fangen, töten oder erhebliches Stören ist verboten (Bußgeld bis 10.000 €). Lebendfallen dürfen nur mit behördlicher Ausnahmegenehmigung aufgestellt werden. Vergrämung und Zugänge abdichten ist erlaubt.
Wann halten Siebenschläfer Winterschlaf?
Von etwa November bis Mai – fast 7 Monate! Daher der Name. Den Winterschlaf verbringen sie meist in Erdlöchern oder geschützten Stellen. Im Haus schlafen sie selten, da Dachböden dafür zu warm sind. Die ideale Zeit für Abdichtungsmaßnahmen ist der Winter.
Ist das ein Siebenschläfer oder ein Marder auf dem Dachboden?
Siebenschläfer: 70-130 g, leises Trippeln und Kratzen, Kot reiskorngroß (8-10 mm). Marder: 1-2,5 kg, lautes Poltern und Rumpeln, Kot 8-10 cm lang mit Haaren/Knochenresten. Marder sind deutlich lauter und hinterlassen größeren Kot.
Was kostet Siebenschläfer-Vergrämung?
Beratung + Inspektion: 80-120 €. Vergrämung + Zugänge abdichten: 150-300 €. Umfangreiche Dachsicherung: 250-350 €. Festpreisgarantie nach Vor-Ort-Besichtigung.
Hilft ein Radio auf dem Dachboden gegen Siebenschläfer?
Ein dauerhaft laufendes Radio kann Siebenschläfer tatsächlich stören und zum Auszug bewegen – die Wirkung ist aber nicht garantiert. Ergänzend: Dauerbeleuchtung des Dachbodens. Nachhaltig wirkt nur das professionelle Abdichten aller Zugänge nach dem Auszug.
Nagen Siebenschläfer an Kabeln?
Ja! Siebenschläfer nagen an Elektrokabeln, was eine ernste Brandgefahr darstellt. Auch Dachisolierung, Holzbalken und gelagerte Gegenstände werden angefressen. Freiliegende Kabel sollten mit Wellrohr oder Kabelkanälen geschützt werden.

Siebenschläfer loswerden? Wir sind für Sie da.

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