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Geräusche in der Wand nachts – Welches Tier ist das?
Kratzen, Rascheln, Trippeln – nächtliche Geräusche in der Wand sind beunruhigend. In den meisten Fällen steckt ein harmloser Untermieter dahinter: Mäuse, Marder, Siebenschläfer oder manchmal auch Wespen. Die Art des Geräuschs verrät meistens, wer der Übeltäter ist.
📅 Aktualisiert: April 2026✅ Geprüft von IHK-Sachkundigen
1. Geräusch-Analyse: Wer macht welches Geräusch?
Leises Kratzen und Trippeln: Wahrscheinlich Mäuse – die häufigste Ursache. Hörtbar vor allem in Wänden, unter dem Boden und auf dem Dachboden. Lautes Poltern und Trampeln: Marder oder Siebenschläfer auf dem Dachboden. Deutlich lauter als Mäuse, oft mit regelrechtem Herumrennen. Nagen und Knabbern: Ratten oder Mäuse, die an Kabeln, Holz oder Dämmmaterial nagen. Warnung: Kabelnagen = Brandgefahr! Brummen oder Summen: Wespen oder Hornissen in der Wand oder im Rollladenkasten. Piepen/Fiepen: Junge Mäuse oder Siebenschläfer im Nest.
2. Mäuse in der Wand
Häufigste Ursache für nächtliche Wandgeräusche. Mäuse nutzen Hohlräume in Wänden, Zwischendecken und Fußböden als Laufwege. Bestätigung: Mäusekot finden (3-8 mm, spindelförmig), Nagespuren an Kabeln oder Möbeln. Lösung: Mausefallen, Zugänge abdichten, bei starkem Befall Kammerjäger rufen.
3. Marder auf dem Dachboden
Marder (Steinmarder) nutzen Dachböden als Schlafplatz und Vorratslager. Typisch: Lautes Poltern nachts (Marder sind nachtaktiv), Kotspuren (wurstförmig, oft mit Kirschkernen/Haaren), unangenehmer Geruch. Besonders aktiv von März bis Juni (Paarungszeit). Lösung: Kammerjäger oder Marder-Abwehr (Mardergitter, Schallgeräte). Marder dürfen nur von Oktober bis Februar gefangen werden (Schonzeit nach Bundesjagdgesetz).
4. So gehen Sie vor
Geräusch genau lokalisieren (welcher Raum, welche Wand, Höhe). Zeitpunkt notieren (nachts, tags, zu bestimmten Uhrzeiten?). Dachboden und Keller auf Spuren prüfen (Kot, Nagespuren, Urinspuren). Fotos und Notizen machen. Kammerjäger kontaktieren: Die meisten identifizieren das Tier anhand der Geräuschbeschreibung und Spuren. Nicht selbst öffnen oder Wände aufstemmen – das verschärft das Problem!
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Häufige Fragen
Können Mäuse durch Wände fressen?
Mäuse können NICHT durch massive Wände (Beton, Mauerwerk) nagen. Aber sie können sich durch Gipskarton, Holzverkleidungen, Dämmmaterial und Styropor durchbeißen. In Trockenbauwänden sind Mäuse deshalb ein besonderes Problem. Sie nutzen vorhandene Öffnungen (Rohrdurchführungen, Kabelschächte) und erweitern sie.
Ist das Geräusch gefährlich?
Das Geräusch selbst nicht, aber die Ursache kann es sein. Mäuse und Ratten nagen an Kabeln (Brandgefahr!), Marder beschädigen Dämmmaterial und Dampfsperren (Schimmelgefahr), und Wespen in der Wand können bei Störung aggressiv werden. Lassen Sie die Ursache immer professionell klären.
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