Zum Hauptinhalt springen
🪲Kellerasseln

Kellerasseln im Haus – Woher kommen sie und sind sie gefährlich?

Wer im Keller oder Erdgeschoss plötzlich kleine, graue Krebstierchen mit vielen Beinen entdeckt, hat es meist mit Kellerasseln (Porcellio scaber) zu tun. Sie wirken auf viele Menschen abstoßend, doch eigentlich sind sie nützliche Helfer in der Natur. Warum sie trotzdem ins Haus kommen und wann Sie handeln müssen, klären wir hier.

📅 Aktualisiert: April 2026✅ Geprüft von IHK-Sachkundigen
IHK-geprüft 4 Google-Bewertungen📞 24h Notdienst🇩🇪 Seit 2010

🔍 Schädling entdeckt? Wir helfen schnell & professionell.

Kostenlose Erstberatung · IHK-geprüft · Auch am Wochenende

1. Kellerasseln erkennen – Keine Insekten, sondern Krebse

Kellerasseln gehören kurioserweise nicht zu den Insekten, sondern zu den Landasseln, einer Unterordnung der Krebstiere. Sie sind dunkelgrau bis braun, etwa 1,5 bis 2 Zentimeter lang und haben einen ovalen, abgeflachten Panzer. Sie besitzen 14 Beine und rollen sich bei Gefahr oft leicht ein (im Gegensatz zu Rollasseln, die sich zu einer perfekten Kugel formen können).

2. Woher kommen sie und warum suchen sie das Haus auf?

Als Krebstiere atmen Kellerasseln über Kiemen und benötigen daher zwingend Feuchtigkeit zum Überleben. In trockenen Räumen würden sie schnell vertrocknen. Wenn Kellerasseln ins Haus kommen, gibt es immer eine Hauptursache: Feuchtigkeit! Sie dringen durch Ritzen an Fenstern, Türen oder im Mauerwerk ein, oft im Herbst auf der Suche nach einem frostfreien, feuchten Überwinterungsquartier oder wenn es im Garten zu trocken oder zu nass wird.

3. Sind Kellerasseln gefährlich?

Ganz klares NEIN. Kellerasseln beißen nicht, stechen nicht und übertragen keine Krankheiten auf den Menschen oder Haustiere. Sie sind auch keine echten Materialschädlinge. In der Natur sind sie extrem nützlich, da sie abgestorbenes organisches Material (Blätter, Totholz) zersetzen und so wertvollen Humus bilden. Im Haus sind sie reine Lästlinge.

🔍 Schädling erkannt? IHK-Profi kostenlos anfragen!

IHK-geprüft · Seit 2010 · 24h Notdienst · Kostenlose Erstberatung

📞 0157 7741 3754

4. Ursachenbekämpfung und Vorbeugung

Die beste und nachhaltigste Bekämpfung von Kellerasseln im Haus ist die Beseitigung der Feuchtigkeit. Häufiges Lüften (Stoßlüften), das Abdichten von Kellertüren und Fenstern sowie das Reparieren von undichten Rohren entzieht den Asseln die Lebensgrundlage. Auch Fugen im Mauerwerk sollten verschlossen werden. Im Garten sollten Sie Laub und modriges Holz nicht direkt an der Hauswand lagern, da dies Asseln anlockt.

5. Hausmittel zur Assel-Umsiedlung

Da Kellerasseln nicht schädlich sind, reicht es bei vereinzelten Tieren oft, diese einfach mit Schaufel und Besen nach draußen zu befördern. Als sanfte Köder eignen sich ausgehöhlte Kartoffeln, feuchte Tücher oder ein Stück feuchte Pappe, die über Nacht im Keller ausgelegt werden. Die Asseln sammeln sich dort an und können am nächsten Morgen gesammelt nach draußen in den Garten (z.B. auf den Kompost) getragen werden.

6. Wann professionelle Hilfe nötig ist

Treten Kellerasseln massenhaft im Haus auf, ist dies ein deutliches Warnsignal für ein tieferliegendes bauliches Problem. Ein massiver Befall deutet auf erhebliche Baumängel, wie aufsteigende Feuchtigkeit, defekte Drainage oder Rohrbruch hin. In solchen Fällen hilft ein Kammerjäger zwar kurzfristig bei der Beseitigung der Tiere, aber zur dauerhaften Lösung muss ein Bausachverständiger oder Handwerker die Feuchtigkeitsquelle beheben.

Professionelle Hilfe benötigt?

IHK-geprüfter Kammerjäger · Festpreis am Telefon · 24h Notdienst

Professionelle Kellerasselnbekämpfung in Ihrer Stadt

Häufige Fragen

Was zieht Kellerasseln im Haus an?
Kellerasseln werden hauptsächlich von hoher Luftfeuchtigkeit, modernden Materialien und organischen Abfällen (wie eingelagertem Gemüse im Keller oder faulendem Holz) angezogen.
Können Kellerasseln im Haus überleben?
Ja, aber nur, wenn sie ausreichend Feuchtigkeit finden (z.B. in feuchten Kellern, Bädern oder bei Wasserschäden). In normal beheizten und trockenen Wohnräumen sterben sie innerhalb weniger Tage durch Vertrocknen.
Übertragen Kellerasseln Krankheiten?
Nein, Kellerasseln sind völlig harmlos. Sie übertragen weder Krankheiten auf Menschen oder Haustiere, noch sind sie hygienisch bedenklich.
Welches Hausmittel hilft schnell gegen Kellerasseln?
Eine ausgehöhlte, feuchte Kartoffel oder eine Möhre über Nacht auf dem Boden platziert zieht die Asseln an. Morgens können Sie die Tiere mitsamt der Kartoffel einfach in den Garten werfen.
Muss ich wegen Kellerasseln einen Kammerjäger rufen?
Bei ein paar vereinzelten Asseln ist das nicht nötig. Wenn es jedoch sehr viele werden, deutet das auf ein starkes Feuchtigkeitsproblem im Mauerwerk hin. Hier sollte primär die Feuchtigkeitsursache behoben werden.

Schädlinge in Köln?

Unser lokales Team ist in Ehrenfeld, Mülheim, Kalk, Nippes & Deutz innerhalb von 20 Minuten vor Ort.